Fluch und Segen des Trailing-Stops

Von essentieller Bedeutung beim Traden ist das Setzen eines STOPs für jeden Trade.

Denn wir handeln immer nach der Devise:
Erst entscheiden, welche Risiken bin ich bereit einzugehen und dann erst entscheiden, welche Gewinne möchte ich erzielen.

 

Dazu gehört auch das Setzen eines "Trailing STOPs". Er hilft uns nach einem positiven Kursverlauf unsere Gewinne abzusichern und bei einem Rücksetzer oder beim Drehen des Marktes in die andere Richtung noch mit einem positiven Ergebnis automatisiert aus dem Trade zu gehen.

 

So sind unsere Strategien aufgebaut und haben sich über Jahre auch bewährt.

 

Doch leider gibt es auch ein Nachteil. Dies mussten wir beim DAX am Handelstag 25.06. erleben. Der DAX erlebte seinen zweitgrößten Tagesverlust in diesem Jahr und die Tendenz war klar fallend.

Was wir aber erleben mussten, dass es insgesamt 6 Gegenbewegungen gab in einer Range von 45 - 75 Handelspunkten. Und dies hatte die nachteilige Konsequenz, dass unsere Short-Positionen zwar abgesichert mit kleineren Gewinnen dann ausgestoppt wurden und gleichzeitig Long-Trades auslöste, die dann aber mit kompletten Verlust ausgestoppt worden sind.

 

So gibt es wie bereits erwähnt Segen und Fluch beim Trailing-STOP und es zeigt uns klar auf, dass es keinen heiligen Gral beim Traden gibt.

 

Wir handeln unverändert mit einem Trailing-STOP, was sich über viele Jahre bewährt hat. Das ändert auch nicht so ein Tag wie der letzte Handelstag.